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Österreichische Tribologische Gesellschaft

DI Dr. Andreas PAUSCHITZ – Professor >
< ECOTRIB 2019 - Announcement and major information
27 Mai 2019 07:31 Alter: 51 days
Kategorie: Neuigkeiten_OETG

i-TRIBOMAT - Intelligent Open Test Bed for Materials Tribological Characterisation Services


Die „Forschungstochter“ der Österreichischen Tribologischen Gesellschaft, das Kompetenzzentrum für Tribologie in Wiener Neustadt (AC2T research GmbH), holt das erste „Open Innovation Test Bed“ nach Österreich. Am 01. Jänner 2019 startete das EU Projekt i-TRIBOMAT mit insgesamt 10 internationalen Partnern und einem Fördervolumen von € 7.113.313. Ziel des Projektes ist es, in den nächsten 4 Jahren das weltweit größte „Open Innovation Test Bed“ für tribologische Materialcharakterisierung aufzubauen.

Durch die Vernetzung von bestehender Infrastruktur zur (tribologieorientierten) Charakterisierung von Werkstoffen und der Entwicklung von neuen (digitalen) Services wird der Industrie eine kosteneffiziente Möglichkeit zur Materialcharakterisierung und zum Up-Scaling (d. h zur Vorhersage von Systemeigenschaften) von neuen oder alternativen Materialen zu Verfügung gestellt.

Um dieses Ziel zu erreichen, wird die bei den Projektpartnern bestehende Infrastruktur zur tribologischen Materialcharakterisierung mit Hilfe von IoT (Internet of Things)– Technologie vernetzt und an eine IT-Plattform gekoppelt. Die Charakterisierungsdaten können dadurch zentral in einer Datenbank gespeichert und weiterverarbeitet werden. Ein „Collaboration“-Interface soll es den Industriekunden über sogenannte „Virtual Workrooms“ und „Surrogate“-Modelle ermöglichen, die Daten zur Simulation und Vorhersage von anwendungsspezifischen Eigenschaften der betreffenden Werkstoffe zu verwenden. Dadurch soll sehr effizient und einfach ein Up-Scaling von Parametern tribologischer Werkstoffcharakterisierung vom TRL3 (Technology Readiness Level 3 auf TRL 6 erreicht werden.

i-TRIBOMAT wird diese neuen (digitalen) Services über eine neu zu gründende Firma anbieten und schließlich dazu beitragen, dass Entwicklungszeiten wie auch Entwicklungskosten deutlich reduziert werden können.

„Dieses Projekt zeigt das Potenzial der Digitalisierung vor allem im Hinblick auf neue digitale Services sowie neue Geschäftsmodelle. Eines der größten Digitalisierungsprojekte in Österreich.”

Die ÖTG freut sich über die erfolgreiche Platzierung eine EU-Projektes durch das Konsortium und wünscht den allerbesten Projekterfolg.


DI Franz PIRKER, MSc / Univ.-Prof. DI Dr. Friedrich FRANEK 15.05.2019

 

Mehr Information: www.i-tribomat.eu

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